IT-Unternehmen in Mittelfranken mit „Optimismus-App“ zur CeBIT

NÜRNBERG Mit steigenden Umsatzerwartungen bei bereits hoher Auslastung und deutlich positiver als die Gesamtwirtschaft sehen die mittelfränkischen IT-Unternehmen in die Zukunft. So lautet das Ergebnis der IHK-Konjunkturumfrage unter mittelfränkischen Unternehmen aus dem Bereich der IT-Technik im Februar 2013. Anlässlich der weltweit größten Computermesse, der am 5. März in Hannover beginnenden CeBIT 2013, hat die IHK eine branchenspezifische Sonderumfrage durchgeführt. Geantwortet haben knapp 150 Unternehmen. Dabei werden sowohl die aktuelle Lage als auch die Erwartungen deutlich positiv beurteilt.

Zwei Drittel der IT-Unternehmer sehen die eigene aktuelle wirtschaftliche Lage positiv und nur zehn Prozent negativ. Die Firmen berichten insbesondere von einer hohen Auslastung und gestiegenen Umsätzen, aber auch von gestiegenen Kosten. Das Verhältnis der positiven Lagemeldungen zu den negativen ergibt einen Saldo von plus 52 Prozentpunkten, und damit deutlich über den Vergleichswert für die mittelfränkische Wirtschaft (plus 31 Prozentpunkte).

Weiterhin positiv zeigen sich die Erwartungen für das kommende Jahr. 45 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, dass sich ihre Geschäftslage noch weiter verbessern wird. Demgegenüber erwarten neun Prozent eine Verschlechterung. Der Saldo beträgt somit plus 36. (mittelfränkische Wirtschaft insgesamt: plus 2)

Auch bei den Beschäftigungsplänen überwiegt die positive Zukunftserwartung deutlich. Somit erwarten 37 Prozent der IT-Unternehmen einen erhöhten Personalbedarf. Nur fünf Prozent gehen von einer abnehmenden Beschäftigungszahl aus. Der Saldo beträgt plus 32. (mittelfränkische Wirtschaft insgesamt: plus 4)

Zur Fachkräftesituation zeigt sich in der IT-Branche folgendes Bild: Jede zweite Firma gibt an, derzeit offene Stellen nicht besetzen zu können. Gesucht werden vornehmlich Mitarbeiter mit Hochschul- oder Weiterbildungsabschluss. Wenn Bewerber abgelehnt werden, dann aufgrund einer nicht für ausreichend betrachteten beruflichen Qualifikation oder überzogenen Gehaltsvorstellungen. Für 93 Prozent der Firmen wird sich auch zukünftig an der angespannten Personalsituation nichts ändern. Als Maßnahmen zur eigenen Fachkräftesicherung sehen die Unternehmen vor allem verstärkte Aus- und Weiterbildung sowie die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

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IHK Nürnberg für Mittelfranken
Geschäftsbereich Innovation | Umwelt
Knut Harmsen, Referent für Informationstechnik
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